Archiv des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München

Bereich "Identifikation"

Identifikator/Signatur

[DE-M496]

Autorisierte Namensform

Archiv des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München

Parallele Namensformen

  • Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München

  • Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V.

  • Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas

  • IKGS

  • IKGS e.V.

Andere Namensformen

    Art

    • Erziehung

    Bereich "Kontakt"

    Laura Schmid Kontaktperson

    Art

    Adresse

    Straße

    Halskestraße 15

    Örtlichkeit

    München

    Region

    Ländername

    Deutschland

    Postleitzahl

    81379

    Telefon

    08978060919

    Fax

    E-Mail

    URL

    Anmerkung

    Beschreibungsfeld

    Geschichte

    Menschen schaffen spezifische Kulturräume, Kulturräume prägen besondere Menschen. Kein Wunder, dass den Regionen Ostmittel- und Südosteuropas eine wachsende Aufmerksamkeit zukommt. Weil sich globale Entwicklungen, Krisen und Konflikte zuerst in den „kleineren Räumen“ abspielen, sich verzögern oder sich spiegeln. Auch weil sich in der Geschichte des Donau-Karpaten-Raumes Modelle des Zusammenlebens finden, die heute wieder als beispielhaft gelten können. Weil unser Blick stets nach Osten gerichtet ist, sei es aus Angst vor dem Unbekannten, sei es, weil wir irgendwo dort ein Stück verlorener Ursprünglichkeit zu finden meinen. Weil wir, wenn wir die kulturelle und sprachliche Vielfalt zwischen Wien und dem Schwarzem Meer erforschen, Fragen an unsere eigene Identität richten.

    Was wir finden, sind Geschichten von großen Emotionen und von über Jahrhunderte kultiviertem Pragmatismus, aber auch Lebensläufe voller Leid, Flucht und Vertreibung, geprägt von ideologischen Irrwegen, kollektiven Reinheits- und Exklusivitätsphantasien, Verdrängung und Verleugnung. Es ist die Geschichte von gefühlten, gedachten, gelebten Gemeinschaften, vom Abschiednehmen und von existentiellen Sehnsüchten, Mitgenommenem und Dagelassenem. Wir folgen der großen Erzählung und den vielen kleinen Episoden vom Aufbrechen, Ankommen, Heimkehren die Donau hinab, die Karpaten hinauf. Denn unsere Aufgabe ist es, die Erinnerung an diese Geschichten zu bewahren, sie wissenschaftlich einzuordnen, zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln: aus Geschichten wird Geschichte.

    Diese europäische Beziehungsgeschichte spiegelt sich im Netzwerk des IKGS mit seinen Partnern an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in vielen Ländern und Regionen Europas, mit den Verbänden der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler in Deutschland und Österreich, mit Freunden und Kollegen im Donau-Karpaten-Raum sowie mit regionalen und überregionalen Medien wider. Gemeinsam widmen wir uns relevanten Forschungsprojekten sowie der Durchführung von Fach- und Publikumsveranstaltungen, gemeinsam publizieren wir Quellen, Literatur sowie wissenschaftliche Analysen.

    Wir sind Teil des internationalen wissenschaftlichen und kulturellen Diskurses, kommunizieren in vielen Sprachen und arbeiten in verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Fächerübergreifendes Arbeiten ist bei uns mehr als nur ein Schlagwort. Historische, literaturwissenschaftliche und sprachwissenschaftliche Forschungsschwerpunkte finden in kulturwissenschaftlichen Fragestellungen eine gemeinsame Basis.

    Wichtig ist uns, alle Generationen anzusprechen: den forschenden Nachwuchs, die Etablierten, die Kulturschaffenden und -liebhaber, die Erlebnisgeneration, ihre Kinder, ihre Enkel. Jeder Interessierte – Profi oder Laie – ist eingeladen, bei uns zu forschen und sich weiterzubilden: Die institutseigene Fachbibliothek umfasst Bücher und Periodika zur Kultur und Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas sowie zur deutschsprachigen Presse aus zwei Jahrhunderten. Im Archiv des IKGS befinden sich zahlreiche Vor- und Nachlässe namhafter deutschsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus dem Donau-Karpaten-Raum, darunter jene Richard Wagners, Heinrich Zillichs, Paul Schusters und Manfred Winklers.

    In unserer wissenschaftlichen Buchreihe im Verlag Friedrich Pustet veröffentlichen wir Sammelbände und Monographien. In den Spiegelungen, unserer halbjährlich erscheinenden Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, beschreiten wir stets mehrere Wege gleichzeitig, um unser Ziel – in Form von Schwerpunktthemen – zu erreichen. Die Kombination aus wissenschaftlichen, literarischen und feuilletonistischen Beiträgen ermöglicht einen ungewöhnlich hohen Grad an Intertextualität und Vielfalt publizistischer Gattungen.

    Hybridität ist für uns nicht nur eine analytische Kategorie, sondern zunehmend auch eine Form der Öffentlichkeitsarbeit – neben unseren Printpublikationen, unseren Veranstaltungen, der Bibliothek und dem Archiv sowie unseren Aktivitäten in der akademischen Lehre finden sich unsere Spuren auch immer deutlicher im

    Neben der laufenden Arbeit für unsere Publikationen und die halbjährlich erscheinenden Spiegelungen führen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IKGS gemeinsam mit Projektmitarbeitern und Partnereinrichtungen eine Vielzahl von Forschungsvorhaben durch. Von der Bearbeitung und Kartierung von Vor- und Nachlässen, über die Arbeit an diversen Tagungs- und Sammelbänden bis hin zu institutsübergreifenden Projekten – das Themenfeld ist breit. Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen Forschungsprojekte, denen wir am IKGS in München und anderswo zurzeit nachgehen.

    Das IKGS wird gefördert vom Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

    Geographischer und kultureller Zusammenhang

    Mandate/Herkunft der Kompetenz

    Verwaltungsstruktur

    Records management und Sammlungsstrategie

    Gebäude

    Bestände

    Findmittel, Archivführer und Publikationen

    Zugangsfeld

    Öffnungszeiten

    Montag bis Donnerstag: 9–17 Uhr, Freitag: 9–13 Uhr

    Zugangsbedingungen und Auflagen

    Wir bitten um Anmeldung per E-Mail mindestens einen Werktag vor Ihrem Besuch. Ein Antrag auf Benutzung wird Ihnen bei der Anmeldung zugesandt.

    Zugänglichkeit

    nicht barrierefrei

    Servicefeld

    Forschungsservices

    Reproduktionsmöglichkeiten

    Öffentliche Bereiche

    Bereich "Kontrolle"

    Identifikator "Beschreibung"

    Archivcode

    Benutzte Regeln und/oder Konventionen

    Status

    Erschließungstiefe

    Daten der Bestandsbildung, der Überprüfung und der Skartierung/Kassierung

    Sprache(n)

      Schrift(en)

        Quellen

        Anmerkungen zur Wartung

        Zugriffspunkte

        Zugriffspunkte